Software für den Tiefbau
Im Tiefbau steckt dein Ergebnis unter der Erde – in Kubikmetern Aushub, laufenden Metern Rohrleitung und dem, was der Baugrund an Überraschungen bereithält. Genau dort, wo Fels, Grundwasser oder eine nicht eingezeichnete Leitung den Aufwand sprengen, entscheidet sich, ob der Auftrag trägt oder Verlust macht. betriebsbasis ist die Software für den Tiefbau, die den Vorgang von der Massenermittlung bis zur Schlussrechnung führt: Du misst Aushub- und Verlegemengen auf, dokumentierst unvorhergesehene Erschwernisse als Nachtrag am Auftrag und rechnest die oft wochenlangen Kanal-, Leitungs- und Erdbauarbeiten per Abschlag ab. Deine Kolonnen und Geräte disponierst du auf der Plantafel. So setzt du Mehraufwand aus dem Baugrund durch, statt ihn zu schlucken, hältst deine Liquidität über lange Baustellen und weißt am Ende, ob die Massen zur Kalkulation gepasst haben.
- Unvorhergesehene Bodenverhältnisse treiben den Aufwand hoch – ohne Doku bleibt der Nachtrag unbezahlt.
- Aushub- und Verlegemengen werden grob geschätzt statt als Masse sauber ermittelt.
- Lange Kanal- und Erdbauarbeiten belasten die Liquidität, weil erst am Ende abgerechnet wird.
- Kolonnen und Geräte über mehrere Baustellen zu koordinieren, gelingt mit Zetteln kaum.
Massen aufmessen statt schätzen
Ob Aushubvolumen für die Baugrube, laufende Meter für den Kanal oder Fläche für den Wegebau: Du erfasst die Mengen sauber und leitest daraus belastbare Angebots- und Abrechnungspositionen ab. Statt Kubikmeter über den Daumen zu peilen, kalkulierst du auf echten Massen – die Grundlage dafür, dass ein Tiefbau-Auftrag am Ende auch trägt.
Erschwernisse als Nachtrag durchsetzen
Fels statt Erdreich, Grundwasser, eine nicht eingezeichnete Leitung – im Tiefbau ist der Baugrund der größte Unsicherheitsfaktor. Solche Erschwernisse hängst du direkt als Nachtrag an den Auftrag, mit Menge und Beschreibung, sodass nachvollziehbar bleibt, was zusätzlich anfiel. So bekommst du den Mehraufwand bezahlt, statt ihn mangels Dokumentation selbst zu tragen.
Anfrage
2Angebot
2Auftrag
2Abnahme
1Lange Baustellen per Abschlag abrechnen
Eine Kanalbaustelle oder ein Leitungsabschnitt zieht sich über Wochen – da hält dich die Abschlagsrechnung liquide. Du rechnest nach Baufortschritt ab und stellst am Ende eine Schlussrechnung, die gegen die Abschläge abrechnet. Alle Rechnungen sind GoBD-konform, tragen die Pflichtangaben nach §14 UStG und gehen auf Wunsch als E-Rechnung an öffentliche und gewerbliche Auftraggeber.
Kolonnen und Gerät auf der Plantafel steuern
Im Tiefbau hängt viel am Gerät: Bagger, Radlader und Verdichter sind teuer und begrenzt, und ein Team ohne die passende Maschine steht still. Auf der Plantafel siehst du, welche Kolonne auf welcher Baustelle ist, und planst die Einsätze so, dass Mannschaft und Gerät zusammenkommen. Du erkennst Leerlauf und Überschneidungen früh und ziehst eine Kolonne dorthin, wo der Baufortschritt sie braucht. So vermeidest du die teuren Standzeiten, die entstehen, wenn ein Bagger auf der einen Baustelle ungenutzt steht, während die andere auf ihn wartet.
Dokumentation als Absicherung im Streitfall
Gerade im Tiefbau ist die Baustellendokumentation deine Absicherung: Bodenverhältnisse, Behinderungen, angeordnete Zusatzarbeiten und der Zustand vor Beginn lassen sich später kaum rekonstruieren, wenn sie nicht festgehalten sind. Wenn diese Informationen am jeweiligen Auftrag hängen statt in losen Notizen, hast du im Streit über Nachträge oder Termine belastbare Belege in der Hand. Bei öffentlichen Auftraggebern und großen Bauvorhaben mit mehreren Beteiligten ist eine nachvollziehbare Doku oft der Unterschied zwischen einem durchgesetzten Nachtrag und einem, den du abschreiben musst – sie zeigt schwarz auf weiß, was tatsächlich passiert ist und wann.
Beispiel aus der Praxis
Für einen Kanalabschnitt ermittelst du Aushubmasse und laufende Meter und schickst ein auf Massen gerechnetes Angebot. Beim Aushub stößt die Kolonne auf Fels – die Mehrarbeit wird als Nachtrag am Auftrag dokumentiert und später vollständig abgerechnet. Abschlag 2 ist nach dem Rohrverlegen gestellt. Als es regnet und die Baugrube ruht, ziehst du den Bagger auf eine Wegebau-Baustelle. Kein unbezahlter Mehraufwand, keine Leerstunde.
Häufige Fragen
- Kann ich Erdmassen und laufende Meter aufmessen?
- Ja. Du erfasst Aushubvolumen, laufende Meter und Flächen als Mengen und leitest daraus belastbare Angebots- und Abrechnungspositionen ab, statt zu schätzen.
- Wie setze ich Nachträge bei unvorhergesehenem Baugrund durch?
- Erschwernisse wie Fels oder Grundwasser hängst du mit Menge und Beschreibung als Nachtrag an den Auftrag. So bleibt der Mehraufwand nachvollziehbar und wird vollständig abgerechnet.
- Kann ich lange Kanal- und Erdbauarbeiten per Abschlag abrechnen?
- Ja. Du stellst Abschlagsrechnungen nach Baufortschritt und rechnest in der Schlussrechnung gegen die Abschläge ab – das hält deine Liquidität über die gesamte Bauzeit stabil.
- Kann ich Kolonnen und Geräte über mehrere Baustellen planen?
- Ja. Auf der Plantafel siehst du alle Kolonnen und Baustellen, erkennst Leerlauf und Überschneidungen sofort und bringst Mannschaft und Gerät gezielt zusammen.